| Den
historischen Hintergrund unseres Projektes
bildet die Gísla Saga Súrssonar,
eine Isländersaga aus dem 10.
Jahrhundert, die zur Zeit der Landnahme
Islands durch die Wikinger spielt.
Die Überlieferung der Saga geht
auf Handschriften aus dem 15. bis
18. Jahrhundert zurück.
Sie
verfolgt das Schicksal des Helden
Gísli und seiner Familie.
Liebe und Eifersucht, die zu Streit
und Mord führen, prägen
die Handlung der Saga, die kaum
durch Nebenepisoden unterbrochen
wird und daher fast wie ein moderner
Krimi gelesen werden kann.
Die
Saga beginnt in Norwegen und spielt
dann, nach der Übersiedlung
der Familie nach Island, ausschließlich
in den Westfjorden
so wird durch die Saga gewissermaßen
ein historischer Bogen über
unsere Halbinsel gespannt. Ihre
Schauplätze können vom
ortskundigen Besucher nahezu so
aufgefunden werden, wie sie in der
Saga beschrieben werden. Die dramatische
Szenerie der Westfjorde gibt der
ohnehin schon spannenden Erzählung
einen würdige Kulisse. Die
Saga greift das Outlaw-Romantik-Image
der Westfjorde auf, deren Bewohner
in damaliger Zeit wahre Überlebenskünstler
im Kampf mit den Naturgewalten waren.
Die
Gísla Saga Súrssonar
gehört zu den kürzeren
Isländersagas. Durch eine überschaubare
Anzahl an Charakteren ist sie selbst
für Lesergruppen geeignet,
die nicht mit mittelalterlicher
Literatur vertraut sind.
Eine
Zusammenfassung er Saga gibt
Ihnen eine tieferen Einblick in
ihre Dramaturgie. (Eine deutsche
Übersetzung der Saga sowie
andere interessante Produkte sind
in unserem Shop
erhältlich.)
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